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Festzeit.ch Forum » Politik / Religion » Bitterer Avgabg eines "Urgesteins" [Israel Konflikt]

Autor Beitrag
ChaosEngineDi 8.6.10, 17:49


http://www.festzeit.ch/viewpic.php?id=16097018

Seit 50 Jahren hat Helen Thomas aus dem Weissen Haus berichtet. Nun musste die 89-Jährige ihren Sitz in der ersten Reihe abrupt räumen – wegen israelfeindlichen Äusserungen.


Sie war die Doyenne der Korrespondenten im Weissen Haus. Als Einzige hatte Helen Thomas im engen Presseraum der Präsidentenresidenz einen Sitz, auf dem ihr Name eingraviert war. Seit John F. Kennedys Einzug 1961 berichtete sie aus dem Innern der Macht, gefürchtet für ihre oft aggressiven Fragen. Für neue Präsidenten gehörte es fast zum Einführungsritual, von Thomas in die Mangel genommen zu werden, schreibt die BBC.

Seit Montag ist der Sitz in der Mitte der ersten Reihe verwaist. Die 89-Jährige gab ihren sofortigen Rücktritt als Kolumnistin des Hearst-Verlags bekannt. Zum Verhängnis wurde ihr ein Video-Interview vom 27. Mai mit der Website «rabbilive.com», in dem sie sagte, die Juden sollten «zum Teufel noch mal aus Palästina verschwinden». Auf die Frage, wohin sie gehen sollten, meinte Helen Thomas: «Nach Hause, nach Polen, Deutschland, Amerika».

57 Jahre in Diensten von UPI

Als die Aussagen am letzten Wochenende von der konservativen Website «Drudge Report» veröffentlicht wurden, brach ein Sturm der Entrüstung los. Selbst langjährige Freunde distanzierten sich von Thomas. Robert Gibbs, der Sprecher des Weissen Hauses, nannte ihre Bemerkungen «beleidigend und verwerflich». Am Sonntag äusserte Helen Thomas ist «tiefes Bedauern», sie hoffe «von ganzem Herzen auf einen Frieden im Nahen Osten, der auf gegenseitigem Respekt und Toleranz basiert». Doch da war es schon zu spät.

Allerdings war die israelkritische Haltung von Helen Thomas bekannt. Sie wurde 1920 als Tochter libanesischer Einwanderer geboren, die weder lesen noch schreiben konnten. Ihre Karriere begann sie als Kopistin bei einer kleinen Zeitung in Washington, später arbeitete sie 57 Jahre lang für die Nachrichtenagentur United Press International (UPI). Als diese 2000 an eine Firma verkauft wurde, die der südkoreanischen Moon-Sekte gehört, wechselte sie mit fast 80 Jahren zur Hearst-Gruppe.

Kennedy als Idol

Aus ihren liberalen Ansichten machte Thomas nie einen Hehl. John F. Kennedy blieb ihr Idol, George W. Bush hingegen bezeichnete sie als «schlechtesten Präsidenten der Geschichte». In einem Interview sagte sie: «An dem Tag, an dem Dick Cheney als Präsident kandidiert, bringe ich mich um. Ein weiterer Lügner hat gerade noch gefehlt.» Eine spezielle Beziehung hatte sie zu Barack Obama – beide haben am 4. August Geburtstag. Letztes Jahr überraschte der Präsident sie an diesem Tag mit einigen Törtchen.


Quelle: pbl/20 Minuten


http://www.festzeit.ch/viewpic.php?id=16097018


Euri Meinige zur ussag/thema sind gfroggt
1 mal bearbeitet, zuletzt Di 8.6.10, 17:49
AntiheldDi 8.6.10, 18:23
Ach mer kenne's doch langsam...
Wär sich gege "s userwählte Supervolk" richtet, wird vernichtet.
So eifach isch es doch. Um so meh Grund, ene dr gar us z mache.
ChaosEngineDi 8.6.10, 19:16
Zitat: Löchliwasser
Ach mer kenne's doch langsam...
Wär sich gege "s userwählte Supervolk" richtet, wird vernichtet.
So eifach isch es doch. Um so meh Grund, ene dr gar us z mache.
lol

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